Pflanzen

Rasenbinse (Trichophorum germanicum)

Rasenbinse (Trichophorum germanicum)
Die Rasenbinse bildet mit Pilzen eine sogenannte Pilzwurzel aus. So kann sie die spärlichen Bodennährstoffe besser aufnehmen.

„Horste“ nennen sich die Büschel, in denen die Rasenbinse mit ihren fünf bis 35 Zentimeter langen, aufrechten und glatten Stängeln wächst – manchmal erinnern sie in ihrer Form an Igel. Die Rasenbinse ist eine zähe und ausdauernde krautige Pflanze und gehört zu den so genannten Sauergrasgewächsen.

Ihre Blüten am oberen Ende des Halmes wachsen in drei bis acht Millimeter langen Ährchen, meist drei bis 20 Stück. Die Früchte sind kleine Nüsschen mit eiförmig-dreikantigem Aussehen. Die Rasenbinse fühlt sich wohl in den sauren, nährstoffarmen Mooren und Moorheiden des Nordschwarzwalds. Auch in Moorwäldern kommt sie vor. In vollem Licht gedeiht sie optimal. Bestäubt wird sie durch den Wind, auch ihre Samen verbreiten sich mit dem Wind.

(Foto: Jörg Klüber/Nationalpark Schwarzwald)

Apr 20, 2019 - Sa
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