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Bildungspartner Anima Tierwelt

Grundstein ist gelegt, erste Tiere ziehen bald ein

Nicht nur die Fertigstellung des neuen Nationalparkzen- trums am Ruhestein und des neuen Nationalparkhauses in Herrenwies werden mit Spannung erwartet. Auch das private Projekt der Anima Tierwelt soll ein Leuchtturm an der Schwarzwaldhochstraße werden: Freizeit- und Bildungsziel in einem.

Seitdem es lange still war um das Projekt am Breitenbrunnen, werden 2019 einige sichtbare Fortschritte erwartet. „Wer sich mit dem Gedanken herumschlägt, selbst einen neuen Tiergarten auf die grüne Wiese zu stellen, dem können wir nur einen sehr langen Atem und Nervenstärke wünschen“, so die Anima Tierwelt Geschäftsführerinnen Maria Wruck und Davina Schmitz, womit sie auf die vielen rechtlichen Auflagen anspielen, die im Vorfeld des Projektes erfüllt werden mussten.

Von links Fabian Boschert, Bürgermeisterin Sonja Schuchter, MdL Tobias Wald, Architekt Peter Kruse, Eckhard Wiesenthal, Minister Thomas Strobl, Maria Wruck, Davina Schmitz und Alexander Buggisch.

Doch nachdem am 22. September letzten Jahres der Grundstein gelegt werden konnte, kann es mit den baulichen Maßnahmen nun richtig vorangehen. Und die Motivation ist groß, dass auch hier in den kommenden Jahren neue Möglichkeiten der inhaltlichen Zusammenarbeit mit dem Bildungsteam des Nationalparks erarbeitet werden können. Denn was im Nationalpark selten ist, das wird es in der Anima geben: erlebbare Wildtiere. Zwar haben auch im großzügig bemessenen Tierpark alle Tiere Gelegenheit, sich versteckt zu halten, dennoch werden sie sich hier den Besuchern erwartungsgemäß eher zeigen als im freien Wald. „Es kann hier spannende Ansätze für inhaltliche Kooperationen geben. Wir sind gespannt, wie sich die Anima entwickelt als weiteres Angebot für alle an der Natur interessierten Besucher hier im Nordschwarzwald“, so Charly Ebel, Leiter des Fachbereichs Besucherinformation.

Doch wann es soweit ist, kann noch nicht endgültig gesagt werden. Denn wie bei allen Bauvorhaben auf der Höhe des Schwarzwaldes ist auch die Anima Tierwelt weitgehend von den Launen des Wetters abhängig. Entsprechend wird mit dem Abriss der Gebäude der ehemaligen Kurklinik, die nicht erhalten werden können, etwa ab April gerechnet – parallel geht es an die Neubauten des Betriebshofs und des Schaubauernhofs. Besonders am Herzen liegt den beiden Geschäftsführerinnen der zügige Aufbau der Gehege. Denn die Tiere benötigen Zeit zur Eingewöhnung, bevor die ersten Besucher willkommen geheißen werden können. Neben der geplanten Übernahme der Rothirsche und Wildschweine aus den bestehenden Gehegen am Breitenbrunnen sollen als eine der ersten Neuerwerbungen übrigens Wölfe einziehen dürfen. Aus den geplanten zwei Rüden und einer Wölfin soll dann nach und nach ein größeres Rudel werden.

Weitere Informationen über die Tierwelt gibt es im Internet auf: www.anima-tierwelt.de

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